Ich, ein Jud

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Pressestimmen

"Deckers Judas ist eine mehrfach zerrissene Persönlichkeit. Das Wechselspiel seiner Gefühle und Überzeugungen vernimmt das Publikum selbst bei geschlossenen Augen, wenn er mal nuanciert und scharf ins Mikro spricht, mal unverstärkt in die hallige Akustik der Kirche schreit. Aufkommende Unsicherheit kontert er mit Arroganz und Anmaßung, als ob er doch eigentlich auch ein Messias sei. Dann wieder wendet Judas sein Gesicht ab, falls doch einmal Tränen aus seinen Augen rinnen sollten. Die Wut auf die, die ihn zum „Judas“ gemacht haben, weicht Schmerz und Trauer. Man darf diesem Verdammten glauben, dass er seinen Auftrag als traurige Pflicht angesehen hat. Judas hat Jesus geliebt. Zumindest ist er davon überzeugt gewesen."

                                                  (Hellweger Anzeiger)