«Allem kann ich widerstehen nur der Versuchung nicht.»

Byron, Wilmot, Wilde - die enfants terribles der britischen Literaturgeschichte wurden zu Symbolfiguren ihrer jeweiligen Zeit und schufen zeitlose Werke voller Schönheit, Provokation und Gesellschaftskritik. Sie alle gingen ihren Versuchungen nach, lebten den Exzess und wurden erst verehrt, dann verflucht und verbannt.

Byron, Wilde und Wilmot haben bis heute nichts von ihrer Anziehungskraft verloren. Zu Lebzeiten aber wirkten sie auf die Mehrheit der Mitmenschen abstoßend, ihr Lebensstil war skandalös, deshalb wurden sie behandelt wie Aussätzige oder Verbrecher. Die Gesellschaft ihrer Zeit reagierte mit allen Mitteln, auch Gewalt, gegen Menschen, die es mit der Religion, Sexualität und Sitte nicht so genau nahmen. Lord Byron musste dem Kerker und Strick entfliehen, Oscar Wilde starb völlig verarmt. Was ihnen blieb, war die Leidenschaft fürs Schreiben. Selbst dann noch, als der frühe Ruhm verblasst war und sie sich mit ihren erotischen Eskapaden und Schriftstücken fast um Kopf und Kragen schrieben.

Die szenische Lesung nimmt Sie mit auf eine literarische Reise vom England der Restauration, über die Französische Revolution, bis ins Viktorianische Zeitalter und gibt einen Einblick in das skandalumwitterte Leben und Werk der drei Poeten.

 

Mit: Jennifer Angersbach . Marina Lünemann . Nils Jacobi

19. Februar. 18.00 Uhr AUSVERKAUFT!!!