Theater Narrenschiff

Stücke 17/18

ORESTEIA

Eine Familientragödie, frei nach der Griechischen Sage

Agamemnon, Herrscher von Mykene und Anführer der Griechen im Trojanischen Krieg, opfert seine Tochter Iphigenie der Göttin Artemis, um sein Heer siegreich nach Hause zu bringen. Seine Frau Klytaimnestra, rasend über den Tod ihrer Tochter,  schwört bei Agamemnons Heimkehr Rache und schmiedet zusammen mit ihrem Geliebten den Plan, ihren Gemahl zu vernichten. Agamemnon verspottet seine Frau, indem er öffentlich seine Kriegstrophäe, die Tochter des trojanischen Königs und Seherin Kassandra,  als Lustsklavin an seiner Seite präsentiert. Die Kinder des streitsüchtigen Königspaares sind hin und hergerissen zwischen ihren Eltern.  Elektra, die sich mehr zu ihrem Vater hingezogen fühlt, sucht Rat bei ihrer jüngeren Schwester Chrysothemis, die aber nichts von den Rachegedanken ihrer Schwester wissen will. Erst als ihr gemeinsamer Bruder Orestes unverhofft heimkehrt, findet Elektra ihren Verbündeten, die Mutter, die inzwischen Herrscherin von Mykene ist, zu stürzen.

 

Die Orestie ist eine der bekanntesten Sagen in der griechischen Mythologie und vielleicht das erste große Familiendrama der Theatergeschichte. Über 2000 Jahren hinweg wurde der Stoff immer wieder aufgriffen: Dramatiker wie Aischylos, Goethe oder Eugene O´Neill verliehen der Geschichte um Agamemnons Familie viele unterschiedliche Gesichter. Doch der Kern bleibt in allen Variationen die Frage nach Schuld und Erlösung. André Decker schreibt für das tn nun seine eigene Version der ORESTEIA . Eine zeitlose Familiensaga, die auch heute nicht an Aktualität verloren hat.

Bearbeitung & Inszenierung: André Decker

 

Es spielen: Eva Bolle . Kathrin Bolle . Judith Binias . Tanja Brügger . Jane Csepi . Marc Debie . André Decker . Sarah Hanuschka . Marco Janiel . Johannes Schmidt . Edith Schneider . Kim Schütt . Marc Selzer . Natalie Smykala . Sophia Velhinho  


Wir bedanken uns bei den Stadtwerken Unna für die freundliche Unterstützung unserer Jubiläumsinszenierung.